Angst vor Krieg

Angst vor Krieg-das Erbe unserer Ahnen

Wie fühlst du dich? Was macht diese Zeit mit dir? Spürst du auch Ohnmacht und Hilflosigkeit in dir?
Die vergangene Woche war echt hart für mich. Das gesamte Paket erschien mir riesig. Ich bin körperlich noch nicht fit und diese Nacht am 25.10.hat mich zutiefst geprägt und verändert. Ich ziehe mich zurück, auch von meinem Umfeld. Denn ich habe keine Worte für das was in mir geschieht. Das braucht noch Zeit und die nehme ich mir auch.
Heute durfte sich eine tiefe vererbte Angst in mir zeigen. Sie hat sich schon die ganze Woche an die Oberfläche gekämpft.
Die Angst vor einem Krieg. Obwohl ich selbst und meine Kinder in einer äußeren sicheren Welt geboren wurden, spüre ich diese lähmende Angst. Mein  Großvater fiel im Krieg und meine beiden Eltern haben die Auswirkungen hautnah mitbekommen.
Warum aber spüre ich diese Angst in mir? Wir bekommen nicht nur unsere äußeren Merkmale von unseren Eltern und Vorfahren vererbt. Sie vererben uns auch ihre Krankheiten und Traumen. Alles, was für sie prägend war, tragen wir ebenso in uns. Ob und wie sich diese Traumen dann in uns zeigen und unser Leben beeinflussen, hängt von mehreren Faktoren ab. Darauf möchte ich heute aber nicht genauer eingehen.
Ich möchte Bewusstheit schaffen, wie wichtig es ist, unsere Themen und Ängste anzusehen. Sie zu spüren und dann erkennen, ob wir sie noch brauchen. Dienen sie uns noch oder dürfen sie gehen?
Wir alle, die jetzt auf diesem Planeten leben, haben uns bewusst für diese Inkarnation entschieden. Lass uns gemeinsam Frieden in die Welt bringen indem jeder für sich seine eigenen Themen und Ängste transformiert. Frieden in dir bringt Frieden in die Welt. Für dich-für mich-unsere Kinder- unsere Ahnen- unsere Mutter Erde.
Ich schenke dir heute dieses Licht, wenn du magst, schließe kurz deine Augen und lass dich wärmen. Es schenkt dir alles, was du gerade brauchst, damit es dir gut geht. Schenke es gerne an andere weiter und beobachte, wie es sich anfühlt, jemanden bedingungslos zu schenken, was er gerade braucht.

 

Kategorien: Gedanken

Es gibt nichts zu verbessern

Vor Kurzem las ich einen Kommentar zu einem Post in den sozialen Medien. Jemanden ging es psychisch nicht so gut und eine Frau schrieb ihm:“ Ich wünsche dir nicht gute Besserung, den es gibt nichts zu verbessern. Es ist ok, dass es dir im Moment so geht.“
Die Zeilen brachten mich zum Nachdenken. Ist es nicht so, dass wir erwarten, wenn es uns schlecht geht, wir uns krank fühlen, dass wir gleich wieder gesund sind? Tun wir nicht alles, um gleich wieder fit zu sein? So manch Tablette wird abends genommen, in der Erwartung, dass wir morgens wieder top fit sind. Wieder die Alten sind wieder funktionieren. Der Gang zum Arzt ist ganz selbstverständlich geworden. Auch bei kleineren Wehwehchen. Psychische Beschwerden werden nicht selten weggelächelt von den Menschen denen es schlecht geht. Reiß dich zusammen, den Satz habe ich in meinem Leben oft gehört.
Was wäre, wenn unser Körper uns mit dem krank sein etwas sagen möchte? Wenn wir nicht den Fokus auf das Sofortige gesund werden legen würden, sondern stattdessen in uns gehen und spüren, was unser Körper, unsere Seele, uns zu sagen hat. Wenn wir nichts verbessern, sondern einfach mal annehmen, was sich zeigen möchte durch unseren Schmerz, Tränen und unserer Müdigkeit.
Den Weg einfach mal anders versuchen zu gehen. Zuhören, hinspüren, annehmen, was da ist. Uns gut um uns kümmern, um in Ruhe heilen zu können.

Kategorien: Gedanken

Du bist genau richtig, wie du bist

Kennst du das auch? Du fühlst dich anders als andere? Passt so gar nicht dazu in deinem Umfeld. Wie ein Außerirdischer auf dem falschen Planeten gelandet?

Ich kenne das mein Leben lang. Meine Eltern waren wohl heillos überfordert mit einem Kind, das so gar nicht in die Norm passte. Ob ich ihnen Angst machte? Ich sprach als Kind schon mit Tieren, ich war so eng mit ihnen verbunden, spürte ihren Schmerz, weinte um jedes Tier, egal welches es war. Auch sonst war ich so empfindlich, wie meine Mutter mich gerne bezeichnete. Ich fühlte zu viel, weinte zu viel, war zu ängstlich, immer war irgendwas mit mir. Und immer wieder gab man mir die Schuld dafür, dass ich so war wie ich war.
Mit der Folge, dass ich mich mein Leben lang schuldig gefühlt habe, mich falsch gefühlt habe. Ich versuchte mich anzupassen, so gut es ging. Suchte die Fehler immer zuerst bei mir. Egal ob es im Job war, im Mutter sein oder in Beziehungen. Immer war ich schuld. So hatte man es mir beigebracht.
Jetzt weiß ich, dass mein anders sein gut ist. Und ja, vielleicht bin ich in manchen Bereichen empfindlicher wie andere, aber deshalb bin ich nicht falsch. Die Überforderung meiner Mutter war ihre eigene mit sich selbst. Mit ihrem Frau sein. Mit ihrem nicht erlauben dürfen, so zu sein, wie sie war. Sich keine Gefühle erlauben können. Aber das war ihre Geschichte. Das habe ich erkannt.
Jeden Tag komme ich ein Stück tiefer in meine Selbstliebe in mein, es ist ok so wie ich bin. Ich bin nicht falsch. Niemand ist das auch du nicht, auch wenn man dir auch beigebracht hat, dass du falsch bist, so wie du bist. Nicht richtig bist.
Du kannst dich daraus befreien.
Geh in deine Stille und nimm dich selbst in den Arm. Spüre deine eigene Wahrheit über dich. Und wähle sie für dich. Atme tief und halte dich. Du bist genauso richtig und wertvoll wie du bist.

Kategorien: Gedanken