Es gibt nichts zu verbessern

Vor Kurzem las ich einen Kommentar zu einem Post in den sozialen Medien. Jemanden ging es psychisch nicht so gut und eine Frau schrieb ihm:“ Ich wünsche dir nicht gute Besserung, den es gibt nichts zu verbessern. Es ist ok, dass es dir im Moment so geht.“
Die Zeilen brachten mich zum Nachdenken. Ist es nicht so, dass wir erwarten, wenn es uns schlecht geht, wir uns krank fühlen, dass wir gleich wieder gesund sind? Tun wir nicht alles, um gleich wieder fit zu sein? So manch Tablette wird abends genommen, in der Erwartung, dass wir morgens wieder top fit sind. Wieder die Alten sind wieder funktionieren. Der Gang zum Arzt ist ganz selbstverständlich geworden. Auch bei kleineren Wehwehchen. Psychische Beschwerden werden nicht selten weggelächelt von den Menschen denen es schlecht geht. Reiß dich zusammen, den Satz habe ich in meinem Leben oft gehört.
Was wäre, wenn unser Körper uns mit dem krank sein etwas sagen möchte? Wenn wir nicht den Fokus auf das Sofortige gesund werden legen würden, sondern stattdessen in uns gehen und spüren, was unser Körper, unsere Seele, uns zu sagen hat. Wenn wir nichts verbessern, sondern einfach mal annehmen, was sich zeigen möchte durch unseren Schmerz, Tränen und unserer Müdigkeit.
Den Weg einfach mal anders versuchen zu gehen. Zuhören, hinspüren, annehmen, was da ist. Uns gut um uns kümmern, um in Ruhe heilen zu können.

Kategorien: Gedanken

Du bist genau richtig, wie du bist

Kennst du das auch? Du fühlst dich anders als andere? Passt so gar nicht dazu in deinem Umfeld. Wie ein Außerirdischer auf dem falschen Planeten gelandet?

Ich kenne das mein Leben lang. Meine Eltern waren wohl heillos überfordert mit einem Kind, das so gar nicht in die Norm passte. Ob ich ihnen Angst machte? Ich sprach als Kind schon mit Tieren, ich war so eng mit ihnen verbunden, spürte ihren Schmerz, weinte um jedes Tier, egal welches es war. Auch sonst war ich so empfindlich, wie meine Mutter mich gerne bezeichnete. Ich fühlte zu viel, weinte zu viel, war zu ängstlich, immer war irgendwas mit mir. Und immer wieder gab man mir die Schuld dafür, dass ich so war wie ich war.
Mit der Folge, dass ich mich mein Leben lang schuldig gefühlt habe, mich falsch gefühlt habe. Ich versuchte mich anzupassen, so gut es ging. Suchte die Fehler immer zuerst bei mir. Egal ob es im Job war, im Mutter sein oder in Beziehungen. Immer war ich schuld. So hatte man es mir beigebracht.
Jetzt weiß ich, dass mein anders sein gut ist. Und ja, vielleicht bin ich in manchen Bereichen empfindlicher wie andere, aber deshalb bin ich nicht falsch. Die Überforderung meiner Mutter war ihre eigene mit sich selbst. Mit ihrem Frau sein. Mit ihrem nicht erlauben dürfen, so zu sein, wie sie war. Sich keine Gefühle erlauben können. Aber das war ihre Geschichte. Das habe ich erkannt.
Jeden Tag komme ich ein Stück tiefer in meine Selbstliebe in mein, es ist ok so wie ich bin. Ich bin nicht falsch. Niemand ist das auch du nicht, auch wenn man dir auch beigebracht hat, dass du falsch bist, so wie du bist. Nicht richtig bist.
Du kannst dich daraus befreien.
Geh in deine Stille und nimm dich selbst in den Arm. Spüre deine eigene Wahrheit über dich. Und wähle sie für dich. Atme tief und halte dich. Du bist genauso richtig und wertvoll wie du bist.

Kategorien: Gedanken

Über innere Prozesse und Erkenntnisse

Ich möchte dich gerne teilhaben lassen an meinen Prozessen und Erkenntnissen der letzten Zeit. Vielleicht hilft es dir, wenn du auch gerade mittendrin steckst in einer Herausforderung deines Lebens.

Mein ganzes Denken, meine Wahrnehmungen, sämtliche Muster wurden in der letzten Zeit infrage gestellt. Sie kamen hoch, wollten noch einmal angesehen werden und das meist gefühlt alle auf einmal. Mein gesamtes Leben, all meine Entscheidungen, bisher, meine Lebensaufgabe, die ich gedacht gefunden zu haben, einfach alles wollte angesehen werde. Kennst du das auch? Nicht nur einmal lag ich ohnmächtig, weinend und auf mein Leben fluchend im Bett. Welchen Sinn hatte es noch?
Erst nach einiger Zeit erkannte ich die Zeichen, die das Universum mir immer wieder zusendete. Plötzlich las ich Fragen wie: Was macht dich glücklich? Und ich begab mich auf meine eigene Antwort. Wohl das erste Mal in meinem Leben fing ich an, nur an mich und für mich zu denken. Wie „zufällig“ brachte mich das Leben zu den richtigen Menschen, Posts , Aussagen, die ich gerade brauchte auf meinem Weg. Da ich schon lange auf diesem unterwegs bin, dachte ich, ich wäre ja schon so weitJ Ich wurde nicht einmal des Besseren belehrt.♥ Ich begann auszusteigen, aus dem Höher, Besser, Weiter und mehr Geld verdienen müssen und begann mich radikal um mich zu kümmern. Mich zu sehen. Meinen Körper erst mal kennenzulernen. Und ich lernte die Wörter annehmen und loslassen, auf eine ganz andere Art zu lieben.J Vor allem meine Arbeit wurde in alle Einzelteile zerpflückt. War das Geldverdienen bisher im Vordergrund (dank einiger wunderbaren, gut versteckten Muster in mir) stellte ich mir die Frage, was erfüllt mich? Was kann ich gut? Was macht mir Freude?
Auch dieses Thema begann ich loszulassen. Ich wurde liebevoller mit mir und meinen Entscheidungen bisher. So unendlich vieles hat sich verändert in mir und im außen. Und alles ist ständig in Veränderung.
Die größte Erkenntnis war wohl, dass ich, wenn ich meinen Seelenweg gehe, ich mich in eine Freiheit entlasse. Ich übernehme keine Verantwortung mehr, will nicht mehr die Welt retten. Bin nur für mein Glück verantwortlich. Und dadurch gebe ich alle Menschen um mich auch frei, frei von der Verantwortung, mir gegenüber und damit die eigene Freiheit, sich selber auf ihren Weg zu machen♥
Ich habe mich bedingungslos für mich und meinem Weg entschieden. Und mittlerweile liebe ich ihn so sehr.
Ich habe auch auf meine Frage, was soll ich hier tun, wozu bin ich den hier eine Antwort bekommen. Was mich erfüllt und glücklich macht.
Ich bin hier, um mit meinem Sein, meine Erfahrungen in meinem Leben und meinem Weg zu mir in meine Selbstliebe, in meinem Körper, anderen Menschen zu inspirieren. Ich fühlte mich früher absolut wertlos, hasste meinen Körper so sehr, war gefangen in mir und meinem Leben. Ich dachte so leben zu müssen, so zu sein wie ich es gelernt hatte. Ich funktionierte im außen sehr gut, in meinem Inneren aber war ich nur zerrissen.
Ich habe erkennen dürfen, dass ich alles verändern kann, und mit alles meine ich auch ALLES. Mein Leben so leben kann, wie ich es möchte, mit den Menschen, die mich glücklich machen und meinen Seelenweg gehen kann und auch darf.
Ich werde meine Bezeichnung als Schamanin loslassen. Denn es war nichts anderes. Nur eine Schublade, in die ich mich selbst gesteckt hatte. Aber das ist ok und war absolut gut so. Ich habe mich davon befreit, bin über mich selbst hinausgewachsen und daher passt es nicht mehr.
Ich bin so unendlich viel mehr, und du bist es auch. Ich möchte dir helfen, das zu erkennen und dass du dein Leben verändern kannst, dein Glück findest, deine Bestimmung hier und das du dich wieder selbst findest. Mit Leichtigkeit und Freude♥

 

Kategorien: Gedanken